Donnerstag, März 03, 2016

BdP-Landesgruppe zu Gast beim Hessischen Rundfunk (März 2016)

Fotos: Ralf Werner http://openeyeffm.de
Der Einladung „Wie tickt der hr?“ des Hessischen Rundfunksenders ins Funkhaus an der Bertramstraße waren Anfang März über 60 interessierte Pressesprecher und Medienschaffende der BdP-Landesgruppe gefolgt. Erste Einblicke in die tägliche Arbeit und die Programmabläufe gab es vorab bei einer Führung durch die „heiligen Hallen“ der Fernseh- und Hörfunk-Redaktionen. „Ich bin einer von Ihnen“, begrüßte Gastgeber Christoph Hammerschmidt, Leiter der hr-Unternehmenskommunikation die Gäste und fasste die vielfältigen Aufgaben seiner Pressestelle mit „Wie Sie bin auch ich immer auf der Suche nach Multiplikatoren für unsere Themen“ zusammen. Wie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Pressesprechern und hr-Redakteuren „auf Augenhöhe“ aussehen könne, diskutierten in der vom ehemaligen BdP-Landesvorsitzenden Dirk Metz moderierten Runde Mike Nowak (Ressortleitung Planung Pop Unit, hr3/YOUFM), Ute Wellstein (stellv. Redaktionsleitung hessenschau), Frank Statzner (Redaktionsleitung Desk Information Hörfunk), Wolfgang Jeck (Redaktionsleitung hessenschau.de) und Christoph Hammerschmidt (Leitung Kommunikation). Novak riet auf die „Basis der strikten Trennung von Werbung und Programm“ zu achten. Jeck setzte den Fokus der Onliner mehr auf „Meine Sendezeit ist jetzt!“ und auf Schnelligkeit. Und Ute Wellstein erläuterte „Fernsehen ist ein Medium, das emotional ist. Sie müssen eine Geschichte erzählen!“. „Schenken Sie uns Ihre Ideen“, riet Mike Novak den Teilnehmern, „dann kommen wir gerne mit Ihnen ins Gespräch.“ Aus den Reihen der Pressesprecher wurde der Wunsch geäußert, die verschiedenen hr-Teams bei aktuellen Themen „vielleicht etwas besser zu koordinieren.“ Statzner stimmte zu, dass es da durchaus Potenzial gebe. Die Koordinierung werde in der trimedialen Arbeitsgruppe für Hörfunk, Fernsehen und Online-Bereich bereits umgesetzt. Doch auch bei „optimaler Koordination“ lasse es sich eben auch nie ganz vermeiden, dass mehrere hr-Redaktionen gleichzeitig am selben Thema arbeiten. Andrerseits haben die einzelnen Programme ihre eigene Tonalität und ihren Fokus und das erfordere, dass mehrere Teams ein Thema bearbeiten.