Mittwoch, Juni 06, 2018

Einladung zur Filmvorführung & Gespräch zum 50. Todestag von Generalstaatsanwalt Fritz Bauer


EINLADUNG zur Filmvorführung & Gespräch zum 50. Todestag von Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (1903 – 1968) am 13. Juni 2018, 16 Uhr. Cinema, Rossmarkt 7, 60311 Frankfurt am Main


Gezeigt wird der Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“, anschließend diskutieren der Produzent Thomas Kufus, Christian Raabe, Anwalt der Nebenklage im ersten Auschwitz-Prozess, die Historikerin Dr. Katharina Rauschenberger, Fritz Bauer Institut, und Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender der SPD Hessen und Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie. Moderation: Petra Tursky-Hartmann

Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler, ist grundsätzlich aber für alle Interessierten offen. Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter kulturforum@spd.de

Samstag, Juni 02, 2018

Face it! - Programm der BdP-Sommerakademie am 7. Juni in Mainz

Unter dem Titel "Face it - Personalisierung und Krisenkommunikation" sind wir am 7. Juni 2018 mit der BdP-Sommerakademie zu Gast an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz.

Die BdP-Sommerakademie ist inzwischen Tradition: Bereits zum vierten Mal laden wir Sie herzlich dazu ein. In diesem Jahr hat die Landesgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland die Federführung.

Das Programm startet mit einem Vortrag von Prof. Dr. Thomas Koch, Professor mit Schwerpunkt Unternehmenskommunikation am Institut für Publizistik, zu „Hauptsache irgendwer sagt irgendwas? Effekte der Personalisierung auf die Wahrnehmung der Krisenkommunikation von Unternehmen".

Es folgen drei parallele Panels zu Onlinekommunikation, Krisenkommunikation & Strategische Kommunikation. Darin stehen wieder Young Professionals im Fokus. In kurzen Vorträgen erläutern sie den Teilnehmern ihre aktuellen, praxisnahen Forschungsergebnisse. In diesen Panels wird es wieder viele Anknüpfungspunkte für die praktische Arbeit von Kommunikatoren geben.

Den Abschluss des Tages bildet ein Podiumsgespräch über die Zukunft unseres Berufsbildes.





Montag, Mai 14, 2018

BdP-Workshop "Eine Frage der Haltung - Wie kann man Hate Speech begegnen?"


Wie kann man Hate Speech aktiv entgegentreten? Beim gemeinsamen Workshop des BdP, der Amadeu Antonio Stiftung, der Forschungsgruppe Modellprojekte und jugendschutz.net am 14. Mai in Frankfurt wurden verschiedene Strategien im Umgang mit Hate Speech vorgestellt. Das Spektrum möglicher Gegenmaßnahmen reicht dabei von ignorieren, moderieren und diskutieren bis hin zum löschen und blockieren.

Stefan Lauer von der Amadeu Antonio Stiftung empfahl zwei Strategien: Moderierend eingreifen und sich im Diskurs aktiv positionieren. Dies trage zum Schutz und zur Mobilisierung der eigenen Community bei. Auch eine Netiquette kann helfen, um auf deren Grundlage gegen Hater vorzugehen.

Michael Wörner-Schappert von jugenschutz.net konnte zudem auf eine hohe Erfolgsquote beim Einbezug des Plattform-Anbieters verweisen. Teilweise könne man durch den direkten Kontakt zum Anbieter (z.B. Facebook oder Twitter) Löschquoten von bis zu 80% erreichen.

Wie beide Referenten betonten sei aktives Positionieren aber auch aus einem anderen Grund wichtig: rund 90 Prozent der Internetnutzer sind passiv und lesen in Diskussion nur mit. Diese gelte es zu überzeugen, denn: „Wenn Hass unwidersprochen bleibt, scheint er ja okay zu sein.“

Hintergrund: Organisationen, Unternehmen und Einzelpersonen sehen sich in jüngster Zeit immer häufiger mit dem Phänomen der sogenannten „Hassrede“ im Netz konfrontiert. Insbesondere in den sozialen Medien ist der Ton rauer geworden. Mit Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) engagiert sich der BdP daher in diesem Jahr zusammen mit der Amadeu Antonio Stiftung und der Forschungsgruppe Modellprojekte e.V (FGM) im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben" aktiv gegen Hass im Netz.