Es fühlte sich an wie ein größeres Klassentreffen, "hallo hier", "Hallöchen da", "ein gutes Neues Jahr, das darf man doch noch wünschen, oder?" "Wie, du hast dich beruflich verändert? Erzähl!" Interessant? Machts Spaß??? Es gibt nichts Effektiveres für perfektes Networking als der Neujahrsempfang der IHK Frankfurt auf dem Parkett des Börsensaals.
Unschlagbar die Atmosphäre unter der DAX-Tafel, dazu echte Genüsse im Chambre Séparée von der Akademie, und zirka 1.500 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft, die fröhlich miteinander plauderten und trotz dunkel gedeckter Anzüge locker umeinander busselte. Und natürlich hat frau den Spaß genossen, mit Freundinnen und Freunde das flanierende Geschehen zu beobachten und zu kommentieren. Im Mittelpunkt des Abends standen natürlich die Reden zur wirtschaftlichen Entwicklung der Metropolregion und die Frage, wie die Rahmenbedingungen für Unternehmen noch weiter verbessert werden können.
Einen inhaltlichen Schwerpunkt setzte Oberbürgermeister Mike Josef, der die enge Verbindung von wirtschaftlicher Stärke und Lebensqualität in Frankfurt hervorhob. Und ja, ich fand den Anstoß von IHK-Präsident Ulrich Caspar richtig, der das Elend der Drogenkranken im Bahnhofsviertel neben vielen Erfolgen der Rhein-Main-Region an diesem sehr edlen Abend nicht aussparte.


