Heute wird das T3 am Frankfurter Flughafen eröffnet. Im Oktober 2015 durfte ich beim Spatenstich dabei sein - mit dem damaligen Arbeitsdirektor Michael Müller und vielen Kolleginnen und Kollegen der SPD-Betriebsgruppe. Zehn Jahre später, im Oktober 2025, hatte der BdKom eine Baustellenbesichtigung angesetzt - danke Oliver Claas und der Landesgruppe für die Organisation und Ralf Werner für die Fotos.
Und am 16. April 2026 war es endlich soweit, als eine von rund 8.000 Komparsen war ich zur Generalprobe von uCastMe gecastet worden, um als "normale" Passagierin von Gulfair - ich hatte zwei fette Koffer voll in Frankfurt geshoppt - die Gepäckaufgabe der Airline auf Herz und Nieren zu testen. Zum "Arbeitstag" der hervorragend verpflegten Grünwesten zählte das Durchlaufen aller Prozesse: Anreise mit der neuen Sky Line-Bahn (yesssssss, gut festhalten, der Zug braust voll los), Check-in ("wo bekomme ich die Mehrwertsteuer erstattet?"), Sicherheitskontrollen, Bundespolizei und Boarding.
Und danach durfte ich als Ameise "8000undetwas" den Ablauf von ankommenden Passagieren und Passagieren, die auf einen Anschlussflug umsteigen, ausprobieren. Lief alles glatt. Nur mit dem Lärmteppich im Flugsteig J bin ich nicht gut klargekommen, als Ansagen sich überlagerten (es wurden parallel weitere Flüge abgefertigt bzw. Passagiere ausgerufen).
Trotz Pandemie, Ukraine-Krieg und massiven Störungen globaler Lieferketten ist es der Fraport AG gelungen, das neue Terminal planmäßig und im vorgegebenen Budget zu realisieren. Dafür habt ihr alle Applaus verdient. Auch für die moderne Halle, die sehr beeindruckend ist. Alles vom feinsten, nur ein paar Stühle mehr wären fein, auch wenn das vielleicht die Optik der Weitläufigkeit etwas stört. Aber auch Ameisen werden irgendwann mal müde, dachte ich auf dem Weg nach Hause.




